Deutschland hängt bei der Digitalisierung seiner Verwaltung seit Jahren hinterher – trotz erfolgreicher Leuchtturmprojekte. Doch was bremst die erfolgreiche Digitalisierung? Und wie viel Vertrauen steht dabei auf dem Spiel? Die Verwaltungsforscherin Sabine Kuhlmann und Deloitte-Partner Felix Dinnessen sprechen über föderale Blockaden, deutschen Perfektionismus – und darüber, warum Digitalisierung nur gelingt, wenn Technik, Organisation und Regulierung zusammen gedacht werden.
Cyberangriffe sind in vielerlei Hinsicht kostspielig. Neben den finanziellen Schäden haben sie oft auch gravierende psychologische Folgen. Mitarbeitende stehen unter enormem Stress, entwickeln Schuldgefühle oder geraten im Extremfall in ein Burnout.
Eine Frage, ein Problem – die Künstliche Intelligenz liefert sofort eine plausible Antwort. Verlernen wir dadurch, kritisch zu denken? Ja, sagt der Soziologe und Verhaltensforscher Michael Gerlich, wenn das Denken vollkommen an die Maschine delegiert wird. Doch das muss nicht sein.
»Verantwortlich handeln heißt auch, Digitalisierung zu erklären.« Steffi Czerny
Managing Director DLD Media und Co-Founder DLD Conference
»Einfach zu handhabende Produkte, ob digital oder industriell, fördern auch die Integration von älteren bzw. nicht digitalaffinen Mitarbeitern.«
Jan-Niklas Keltsch
Co-Founder des „.AI Hub“ von Deloitte
»Das Gegenteil von Innovation ist, wenn alle Leute ähnlich denken.«
Anne Kjaer Riechert
CEO und Co-Founder der ReDI School of Digital Integration
»Die Digitalisierung ist kein Trend, sie ist eine Revolution und betrifft alle Lebensbereiche, so auch die Arbeitswelt.«
Bettina Karsch
Geschäftsführerin Personal bei Vodafone
»Wir sollten unseren Kindern die Zusammenhänge zwischen digitalem Wandel und Ethik früh nahe bringen. Damit sie möglichst früh selbst entscheiden können.«
Nicolai Andersen
Innovation Leader bei Deloitte
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